Handarbeit
Das Ausstechen einer Violindecke kann man sich ersparen, wenn man den Job mit einer dicken Fräse macht. Bei manchen Arbeiten ist die Maschine nicht zu ersetzen. Ich stehe jedoch auf dem altmodischen Standpunkt, daß man einem Holz, was später Töne machen soll, möglichst wenig hochfrequentes Gekreische antun sollte. So eine Maschine ist schon sehr gewaltig! In manchen Dingen ist die Handarbeit auch schlicht überlegen. Eine sauber von Hand gehobelte Fläche ist als später geleimte Fuge nicht mehr zu erkennen.
Im Vergleich zu der Zeit, die der Musiker braucht um ein mit Gewalt hergestelltes Instument einzuspielen, ist unser Aufwand gering.